𝐇𝐚𝐦𝐚𝐬 𝐞𝐫𝐡𝐞𝐛𝐭 𝐒𝐭𝐞𝐮𝐞𝐫𝐧 𝐯𝐨𝐧 𝐎𝐛𝐝𝐚𝐜𝐡𝐥𝐨𝐬𝐞𝐧 – 𝐮𝐧𝐝 𝐥𝐚̈𝐮𝐭 𝐝𝐚𝐦𝐢𝐭 𝐣𝐞𝐝𝐞𝐫 𝐅𝐫𝐢𝐞𝐝𝐞𝐧𝐬𝐦𝐨̈𝐠𝐥𝐢𝐜𝐡𝐤𝐞𝐢𝐭 𝐝𝐚𝐯𝐨𝐧
Es gibt Momente, in denen man über Gaza liest und denkt: Das kann doch nicht wahr sein. Doch dann taucht ein offizielles Dokument der Qarara Municipality auf, abgestempelt, unterschrieben, unmissverständlich. Und plötzlich wird klar, wie tief die Zynik in diesem Landstrich verwurzelt ist.
Obdachlos gewordene Familien, die in improvisierten Zelten am Strand leben, bekommen nun Mietrechnungen über 3.000 Schekel. Nicht für eine Wohnung, nicht für ein Zimmer – für ein Stück Sand. Für ein Areal, das sie nur betreten haben, weil sie vor den Kämpfen flüchten mussten.
Das ist nicht nur moralisch verrottet, das ist eine Radikalisierung der Grausamkeit. Menschen, denen buchstäblich alles genommen wurde, sollen jetzt auch noch „Miete“ zahlen. Nicht etwa an eine neutrale Verwaltung, sondern an eine Organisation, die sich gern als „Widerstandsbewegung“ inszeniert, aber längst funktioniert wie ein mafiöser Staat im Staat: Hamas.
Währenddessen versucht Donald Trump mit seinem 20-Punkte-Friedensplan, einen Weg zu öffnen, der Gaza nach dem Krieg wieder aufbaut – ohne Terrorherrschaft, ohne Korruption, ohne bewaffnete Milizen, die ganze Stadtviertel kontrollieren. Man kann zu Trump stehen wie man will, aber sein Vorschlag beruht auf einem einfachen Gedanken:
Solange Hamas herrscht, wird in Gaza weder Frieden noch Wiederaufbau möglich sein.
Und die Antwort der Hamas auf diesen Plan?
Ein lautes, selbstbewusstes „Nein“ – und parallel dazu die sofortige Wiederaufnahme ihrer Einnahmemethoden. Dasselbe Netzwerk, das seit Jahren Krankenhäuser, Schulen, Bauunternehmen und NGOs infiltriert, dreht jetzt erneut an der Steuerschraube.
40 Prozent Steuer auf Zigaretten. Gebühren für Strandflächen. Strafandrohungen. Räumungsbescheide.
Ein ganzes Arsenal wirtschaftlicher Repression gegen Menschen, die ohnehin am Rand des Zusammenbruchs stehen.
Wer nicht zahlt, riskiert Drohungen durch den Sicherheitsapparat. Manche Familien berichten von Einschüchterungen, die man eher von Kartellen erwartet als von einer „Regierung“. Aber genau das ist der Punkt: Hamas ist keine Regierung. Hamas ist ein System. Ein Machtapparat, der seine Existenz über das Überleben der eigenen Bevölkerung stellt.
All das macht eines schmerzhaft deutlich:
Jeder Friedensplan, der Gaza ohne einen grundlegenden Wandel in der Kontrolle der Region denkt, ist zum Scheitern verurteilt.
Man kann keine Stabilität aufbauen, solange eine Terrororganisation die Schlüsselsektoren der Gesellschaft besitzt. Man kann keinen Frieden fördern, solange diejenigen am Ruder sitzen, die ihr Volk als Ressource betrachten.
Solange Hamas regiert, bleibt Gaza ein Ort, in dem Hoffnung immer zu teuer ist, weil irgendwer sie besteuert.
Und deshalb flüchtet jede Chance auf Frieden schneller aus Gaza,
als eine Zigarette verbrennt, bevor die 40-Prozent-Steuer fällig wird.
Quelle: https://x.com/MOSSADil


