🔵 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠𝐬𝐚𝐫𝐭𝐢𝐤𝐞𝐥
✡️ Netanyahu will Krieg gegen Hamas vollenden und sagt das nicht im luftleeren Raum, sondern direkt nach einem neuen Terroranschlag am Gusch-Etzion-Knotenpunkt. Wenn wieder ein Angriff mitten im Alltag passiert, wird schmerzhaft klar, warum Israel nicht einfach stoppen kann.
Wenn wieder ein Terroranschlag mitten im Alltag passiert, wie jetzt am Gusch-Etzion-Knotenpunkt, wird schmerzhaft klar, warum Israel nicht einfach stoppen kann. Ein Mann ist tot, mehrere sind verletzt und im Auto der Terroristen lagen auch noch Sprengsätze. Das war kein Zufall, das war ein geplanter Anschlag. Und genau deshalb sagt Netanjahu etwas, das eigentlich selbstverständlich sein müsste: Israel wird diesen Krieg vollenden, auf allen Fronten.
Die Welt hört das und rollt mit den Augen. In Israel bedeutet so eine Nachricht etwas völlig anderes. Sie ist Erinnerung, Warnung und Auftrag zugleich. Die Hamas wartet nicht auf Diplomatie, sie wartet auf Gelegenheiten.
Netanjahu sprach diese Worte bei der Einweihung einer Torarolle für Maj. (Res.) Dr. Moshe Yedidya Leiter, Kommandeur der Shaldag-Aufklärungseinheit. Ein Mann, der als Vater, Arzt und Reservist mitten im Leben stand. Sein Tod im Gaza-Krieg 2023 ist Teil eines größeren Bildes. Israel kämpft nicht aus Prestige, sondern aus Verantwortung.
Der Terroranschlag am selben Tag zeigt das erneut. Autoangriff, Messerattacke und Sprengstoff im Kofferraum. Das ist kein politischer Protest, das ist blanker Terror. Die IDF neutralisierte die Angreifer, Spezialisten entschärften die Ladungen. Und wieder steht eine Familie vor Trümmern.
Der Kern bleibt: Sicherheit ist kein moralisches Hobby, sondern Existenzgrundlage. Wer fordert, Israel müsse nun zur Ruhe kommen, übersieht, dass allein die Existenz der Hamas jede Ruhe unmöglich macht. Ein Waffenstillstand ohne Sieg ist kein Frieden. Es ist ein Countdown.
Die Entwaffnung und Demilitarisierung des Gazastreifens sind keine radikalen Ideen. Sie sind der einzige realistische Weg, um künftigen Terror zu verhindern. Israel hat diesen Fehler oft genug gemacht, indem es Terrorstrukturen überleben ließ. Jedes Mal kam der Terror zurück. Härter, tödlicher, organisierter.
Bei der Zeremonie betonte Netanjahu den „Sieg des Geistes“. Ein Begriff, der oft pathetisch klingt, aber hier sehr konkret wird. Israels Soldaten, Reservisten und Familien tragen diesen Krieg, weil sie wissen, dass der Preis des Nichtstuns höher wäre als jeder Einsatz.
Moshe Leiter steht stellvertretend für Tausende, die ihr Leben gegeben haben, damit Israel weiter existieren kann. Sein Opfer verpflichtet. Es verpflichtet dazu, diesen Krieg zu beenden. Nicht halb, nicht kosmetisch, sondern vollständig. Wer jetzt zum Abbruch drängt, versteht nicht, wofür Israel kämpft.
Der Anschlag am Gusch-Etzion-Knotenpunkt zeigt, wie nah Terror bleibt, solange er nicht besiegt ist. Solange Menschen bereit sind, Unschuldige anzugreifen, weil sie Juden sind oder einfach an der falschen Bushaltestelle stehen, kann kein Staat der Welt die Waffen niederlegen.
Dieser Krieg muss enden, ja – aber richtig. Und richtig heißt: Hamas entwaffnen, Gaza entmilitarisieren und dafür sorgen, dass ein 7. Oktober nie wieder möglich wird. Alles andere wäre Verrat an Menschen wie Aharon Cohen, der an diesem Tag ermordet wurde, und an Soldaten wie Moshe Leiter, die gefallen sind, um Israel zu schützen.
Israel hat keine Wahl. Der Krieg muss vollendet werden. Nicht, weil Netanjahu es sagt, sondern weil die Realität es erzwingt. Wer Frieden will, darf nicht zulassen, dass Terror überlebt.
⏩ Zum Artikel: JNS.org
