Pay-for-Slay steht im Zentrum dieses Artikels und beschreibt ein System von Zahlungen der Palestinian Authority, das trotz offizieller Reformversprechen offenbar weiterläuft und damit erhebliche sicherheitspolitische und moralische Fragen aufwirft.
🔵 „Pay-for-Slay“ läuft weiter – trotz angeblichem Stopp durch die Palestinian Authority (PA)
Die europäische Kontrollbehörde hat laut einem Bericht der The Jerusalem Post Hinweise darauf gefunden,
dass das sogenannte „Pay-for-Slay“-Programm der PA weiterhin aktiv ist,
obwohl offiziell ein Ende angekündigt wurde.
Was steckt dahinter?
Die PA hatte im Februar dieses Jahres per Präsidialdekret offiziell die Zahlung von Entschädigungen an
inhaftierte oder getötete Palästinenser und deren Familien eingestellt.
Dennoch deuten Dokumente darauf hin, dass Zahlungen über verdeckte Kanäle weiterlaufen.
Besonders brisant: Die Gelder sollen über neue Organisationen oder Behörden umgeleitet werden –
unter Ausschaltung internationaler Kontrollmechanismen.
Wie funktioniert das genau?
Demnach hat die PA das frühere System ersetzt durch die
Palestinian National Economic Empowerment Institution (PNEEI),
die offiziell Sozialleistungen verwaltet.
Allerdings sollen zusätzliche Zahlungen außerhalb regulärer Strukturen erfolgen.
Dafür werden laut Berichten Listen der Gefängnisbehörden genutzt, um Unterstützungen direkt an Personen
oder Familien mit terroristischem Hintergrund auszuzahlen,
ohne formellen Antrag und ohne Transparenz.
Warum macht das Sorgen?
- Fließen weiterhin Gelder an Terroristen oder deren Angehörige, widerspricht das internationalen Verpflichtungen der PA und untergräbt jede Reformrhetorik.
- Die EU knüpft ihre Unterstützung an die Bedingung, dass Zahlungen ausschließlich nach Bedürftigkeit und nicht als Belohnung für Gewalt erfolgen.
- Für Israel bedeutet das eine direkte sicherheitspolitische Bedrohung, da ein solches System Gewaltanreize schafft und terroristische Ideologie belohnt.
Was sagt die PA?
Offiziell erklärt die PA, das alte System sei vollständig eingestellt und Reformen seien umgesetzt.
Doch die Diskrepanz zwischen öffentlichen Aussagen und den vorliegenden Dokumenten ist erheblich.
Unklar bleibt, wie umfassend und transparent die Umstellung tatsächlich durchgeführt wurde.
Mein Eindruck
Es wirkt zunehmend, als würde die PA nach außen Reformbereitschaft signalisieren,
intern jedoch am Status quo festhalten.
Das Risiko bleibt bestehen, dass weiterhin finanzielle Anreize für Gewalt existieren,
während international der Eindruck von Fortschritt vermittelt wird.
Für Israel und seine Verbündeten ist das ein gravierender sicherheitspolitischer und moralischer Faktor.
Was bedeutet das konkret?
- Für Israel: Mehr Druck auf die PA, stärkere Kontrollen, mögliche Abzüge oder Einfrierungen von Geldern.
- Für die EU und Geberländer: Strengere Überprüfung der Geldflüsse, klare Kriterien, volle Transparenz.
- Für die PA: Echte Reformen statt kosmetischer Maßnahmen. Eine offene Offenlegung der Zahlungsstrukturen wäre entscheidend.
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