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NS Propaganda und Palästina, Titelbild mit historischem Radio, Mikrofon und Kartenmaterial
„Das ist der erste des Tages.“

Hitlers Ideologie und die palästinensische Bewegung

Table of Contents 📑

Hitlers Ideologie und die palästinensische Bewegung:
al-Husaynī, NS-Propaganda, PLO, Hamas

Wenn heute über Adolf Hitler, den Nationalsozialismus und „die Palästinenser“ in einem Atemzug gesprochen wird, entsteht schnell ein schiefer Eindruck, als habe es da eine einheitliche Front gegeben. Die historische Realität ist komplizierter, unübersichtlicher und, ja, auch widersprüchlicher. Im britischen Mandatsgebiet Palästina formierten sich seit den 1920er Jahren arabische und jüdische Nationalbewegungen, parallel zu kolonialer Verwaltung, sozialem Wandel, wirtschaftlichem Druck und wachsender politischer Radikalisierung. Der Konflikt hatte seine eigenen Wurzeln, bevor Hitler in Deutschland an die Macht kam.

Hitlers Ideologie und die palästinensische Bewegung. Ab 1933 veränderte sich der Kontext dennoch spürbar. Hitlers Aufstieg und die antisemitische Verfolgung in Europa beschleunigten Flucht, Migration und internationale Dynamiken. Zugleich versuchten Teile der arabischen Elite im Mandatsgebiet, ihren Kampf gegen britische Herrschaft und gegen zionistische Staatspläne in eine größere, internationale Lage einzubetten. Spätestens im Zweiten Weltkrieg wurde daraus in einzelnen Fällen eine konkrete, dokumentierte Annäherung an das NS-Regime, nicht als „Liebe zu Deutschland“, sondern als strategische Allianz gegen Großbritannien, verbunden mit radikalem Judenhass.

Der zentrale Name in diesem Zusammenhang ist Haj Amin al Husseini, der frühere Großmufti von Jerusalem. Er war nicht „die Stimme aller Palästinenser“, aber er war über Jahre eine der einflussreichsten Figuren der arabischen Politik im Mandatsgebiet. In der Zeit seines Exils suchte er den Schulterschluss mit den Achsenmächten und wurde in Berlin zu einem wichtigen Propagandisten, der sich in die NS Kommunikationsstrategie in Richtung Nahost einfügte. Das ist historisch belegt, ebenso wie ein weiteres wichtiges Detail, nämlich dass daraus nicht automatisch folgt, die NS Führung habe ihre Vernichtungspolitik „wegen“ ihm beschlossen. Wer seriös schreibt, muss beides gleichzeitig aushalten, belegte Zusammenarbeit benennen, und Legendenbildung vermeiden.

Dieser Überblick ordnet deshalb drei Dinge sauber ein: erstens, welche Konfliktlinien im Mandatsgebiet schon vor 1933 bestanden, zweitens, wie und warum das NS Regime gezielt arabische und muslimische Zielgruppen mit Propaganda bearbeitete, drittens, welche Rolle einzelne Akteure aus der Region dabei spielten und was davon als Nachhall in späteren antiisraelischen und antisemitischen Erzählungen wieder auftaucht. Die Leitplanke ist dabei simpel: keine Pauschalurteile über Völker, sondern Fakten über Akteure, Texte, Taten und belegte Netzwerke.

Mandatsgebiet Palästina, Konfliktlinien vor 1933

Nach dem Ersten Weltkrieg geriet Palästina unter britische Mandatsverwaltung. In dieser Phase entstanden und verdichteten sich politische Gegensätze: auf der einen Seite jüdische Einwanderung und zionistische Organisationsstrukturen, auf der anderen Seite eine arabische Gesellschaft, die sich unter kolonialen Bedingungen politisch formierte und deren Führungsschichten zunehmend gegen britische Politik und gegen jüdische nationale Ambitionen mobilisierten. Nationalismus, Anti Kolonialismus und soziale Spannungen liefen dabei ineinander.

In den 1920er Jahren versuchte die britische Verwaltung teils, einflussreiche lokale Familien und religiöse Autoritäten einzubinden. Dazu gehörte auch die Ernennung von Amin al Husseini zum Großmufti, der sich in den folgenden Jahren zu einem zentralen politischen Akteur entwickelte. In dieser Zeit kam es wiederholt zu schweren Unruhen und Gewalt, die sich aus religiösen Symbolkonflikten, nationalen Ängsten und politischer Agitation speisten. Das ist der Hintergrund, vor dem spätere Radikalisierung überhaupt erst anschlussfähig wurde.

1933, NS Machtübernahme, Migration, Druck, Radikalisierung

Mit der NS Machtübernahme in Deutschland stieg die Zahl jüdischer Menschen, die Europa verlassen wollten oder mussten. Das wirkte auch in Palästina als Verstärker, politisch und demografisch. Für die Jahre 1933 bis 1939 werden in der Forschung und in Übersichten zur Mandatszeit erhebliche offizielle Zuwanderungszahlen genannt, verbunden mit einer spürbaren Verschiebung der Bevölkerungsanteile im Mandatsgebiet. Das heizte Ängste an, verstärkte politische Mobilisierung und trug zur Eskalation der 1930er Jahre bei.

Parallel verschärften sich die Konflikte zwischen arabischen Aufstandsbewegungen, britischen Sicherheitsmaßnahmen und jüdischen Selbstschutzstrukturen. Der arabische Aufstand 1936 bis 1939 gilt dabei als Schlüsselphase. Hier werden Ursachen sichtbar, die nicht „von außen importiert“ waren, sondern aus lokalen Machtkämpfen, kolonialer Politik und nationaler Konkurrenz resultierten. Genau deshalb ist es analytisch falsch, die Geschichte erst 1941 in Berlin beginnen zu lassen.

Der Großmufti, Exil, Berlin, dokumentierte Zusammenarbeit

Ein Teil der arabischen Führung ging nach der Niederschlagung des Aufstands und nach britischen Maßnahmen gegen die Führungsgremien ins Exil. Amin al Husseini floh und bewegte sich in den frühen 1940er Jahren im Umfeld pro Achsen orientierter Kreise. Im November 1941 traf er in Berlin Adolf Hitler. Dieses Treffen ist durch zeitgenössische Dokumente und Bildmaterial belegt und wurde vom NS Regime propagandistisch genutzt. Der Mufti suchte politische Zusagen gegen britische und zionistische Ziele, Hitler nutzte das für seine außenpolitische Inszenierung.

Wichtig ist hier die saubere Trennung: Es gibt belegte Kollaboration, inklusive Propagandaaktivitäten und politischer Zusammenarbeit. Es gibt aber keinen seriösen Beleg dafür, dass der Mufti die NS Führung erst auf die Idee des Holocaust gebracht hätte. Historische Einordnungen, auch aus israelischen Institutionen, betonen, dass das Treffen für die NS Entscheidungsprozesse zur Vernichtungspolitik praktisch keine maßgebliche Rolle spielte. Wer das Gegenteil behauptet, bedient eher Politikmythen als Geschichte.

NS Propaganda Richtung Nahost, Anti Imperialismus plus Judenhass

Der Nationalsozialismus arbeitete im Zweiten Weltkrieg gezielt daran, in der arabischen und muslimischen Welt Stimmung gegen die Alliierten zu machen, vor allem gegen Großbritannien. Dabei präsentierte sich das Regime als vermeintlicher Unterstützer anti kolonialer Anliegen, während es gleichzeitig antisemitische Kernbotschaften in die Region sendete. Historiker haben gezeigt, dass deutsche Propaganda in arabischer Sprache nicht einfach „übersetzt“ wurde, sondern bewusst so gestaltet war, dass sie lokale Empfindlichkeiten und religiöse Bezugspunkte aufgriff, während zentrale Elemente der NS Rassenlehre taktisch umgedeutet wurden. Die Botschaft war: Deutschland sei gegen „die Juden“ und gegen das britische Empire, also ein natürlicher Verbündeter.

Ein besonders wirksames Instrument waren Radioansprachen und Auslandssendungen aus Berlin, die über Jahre hinweg antisemitische Verschwörungsbilder und Feindmarkierungen verbreiteten, teils mit religiöser Aufladung und dem Versuch, anti jüdische Gewalt als „Verteidigung“ zu framen. Diese Propaganda war kein Randthema, sie war eine strategische, staatlich organisierte Kampagne. Und sie traf auf eine Region, in der bereits Konflikte und Ressentiments existierten, wodurch sich neue, radikalisierte Deutungen andocken konnten.

Warum das Thema bis heute wirkt

Der Nachhall besteht nicht darin, dass man eine direkte Linie von Berlin 1942 zu jedem heutigen Konflikt ziehen könnte. So simpel funktioniert Geschichte nicht. Der Nachhall liegt eher darin, dass bestimmte Muster, etwa die Dämonisierung von Juden als „Weltfeind“, die Verbindung von politischem Anti Zionismus mit klassischem europäischem Antisemitismus oder die religiöse Aufladung politischer Feindschaft, durch Propaganda und politische Netzwerke in der Region verbreitet und später immer wieder aufgegriffen wurden. Wer heutige Hassnarrative verstehen will, sollte wissen, dass einige dieser Motive in den 1940er Jahren gezielt in Umlauf gebracht wurden.

Genauso wichtig ist aber die zweite Hälfte der Wahrheit: Palästinensische Politik und Identität sind nicht auf den Mufti und nicht auf NS Kontakte reduzierbar. Es gab und gibt unterschiedliche Strömungen, säkulare Nationalisten, religiöse Bewegungen, linke Gruppen, Clanpolitik, Sozialkonflikte, Außeninteressen. Wer fair analysieren will, muss differenzieren, sonst macht man genau das, was Propaganda immer will, nämlich Menschen auf ein Feindbild zusammenschrumpfen.

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„Wenn du dachtest, das war schon alles … haha, nein. Der Irrsinn hat Nachschub.“