Schlagwort: Hamas VR Training

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Smartphone mit anonymisierten Soldatenposts und militärischen Skizzen – Hamas nutzte Social Media für IDF-Ausspähung.
„Das ist der erste des Tages.“

Hamas Social Media IDF – Wie Terroristen den 7. Oktober digital vorbereiteten

🔵 Wie Hamas den 7. Oktober digital vorbereitet hat: Social Media als Waffe gegen Israel

Der 7. Oktober 2023 war militärisch gesehen kein spontaner Ausbruch von Gewalt, sondern das Ergebnis einer langen, stillen Vorbereitung. Ein Teil dieser Vorbereitung lief nicht im Untergrundtunnel und nicht im Geheimlabor, sondern im sichtbarsten Raum der modernen Welt: auf Social Media. Genau dort sammelte Hamas offenbar über Jahre hinweg Informationen über die israelische Armee und nutzte sie, um den Angriff so präzise wie möglich zu planen.

Von Selfies zu Zielkoordinaten: Wie Social Media zur Datenquelle wurde

Nach Recherchen des israelischen Journalisten Doron Kadosh baute Hamas spätestens ab 2018 eine eigene Struktur auf, deren einziger Zweck darin bestand, israelische Soldaten in sozialen Netzwerken zu beobachten. Rund 2.500 Hamas-Angehörige sollen an diesem Projekt beteiligt gewesen sein. Sie verfolgten schätzungsweise nahezu 100.000 IDF-Soldaten online, analysierten Profile, Fotos, Videos, Stories und Chatverläufe.

Viele dieser Inhalte wirkten harmlos. Ein Foto aus der Kaserne, ein kurzes Handyvideo aus einem Panzer, ein Clip vom Dienstalltag, ein TikTok von einer Zeremonie, ein Gruppenbild vor einem Tor oder einem Zaun. Gerade diese scheinbar banalen Einblicke waren für eine professionelle Auswertung jedoch Gold wert. Aus vielen kleinen Informationsschnipseln wurde nach und nach ein großes Lagebild.

Hamas nutzte dabei klassische Elemente der offenen Quellen-Auswertung, auch bekannt als OSINT (Open Source Intelligence). Was in Demokratien oft als Ausdruck von Transparenz, Normalität oder Stolz auf den eigenen Dienst wahrgenommen wird, kann für einen entschlossenen Gegner eine präzise Datenbasis werden.

Bewaffnete Männer umzingeln einen beschädigten israelischen Panzer nach einem Grenzüberfall am 7. Oktober.
Foto: Abed Rahim Khatib | Palästinenser erlangen die Kontrolle über einen IDF-Panzer, nachdem sie am 7. Oktober 2023 von Khan Yunis aus den israelischen Grenzzaun im südlichen Gazastreifen durchbrochen haben.

Der Merkava als Beispiel: Wenn ein Knopf zum Risiko wird

Besonders drastisch zeigt sich das an den israelischen Merkava-Panzern. Laut den veröffentlichten Informationen gelang es Hamas am 7. Oktober, mehrere Panzer in der Nähe der Gaza-Grenze gezielt außer Gefecht zu setzen. Die Terroristen kannten offenbar die Funktion eines internen Schalters, mit dem sich bestimmte Systeme für einen begrenzten Zeitraum deaktivieren lassen. Solche Details gehören normalerweise in den Bereich streng vertraulicher militärischer Informationen.

Wie kommt eine Terrororganisation an so etwas? Nach den vorliegenden Berichten nicht durch einen großen Spionagecoup, sondern durch geduldige Auswertung von Bildmaterial und Trainingsinhalten, die im Netz gelandet waren. Aus Übungsvideos, Ausbildungssequenzen und technischen Clips konnten Rückschlüsse auf Abläufe, Bedienelemente und Schwachstellen gezogen werden. In Gaza wurden daraufhin Modellnachbauten von Merkava-Panzern errichtet und ein Simulationssystem entwickelt, mit dem Nukhba-Kräfte, also Eliteeinheiten von Hamas, den Umgang mit den Panzern trainieren konnten.

Damit wurde aus einer losen Ansammlung von Social-Media-Schnipseln ein sehr konkretes Werkzeug: Terroristen konnten die Bedienlogik israelischer Panzer üben, ohne jemals an einem echten Merkava gesessen zu haben.

Mehr als Panzer: Rekonstruierte Basen, Wege und Schwachstellen

Die Auswertung beschränkte sich nicht auf militärische Fahrzeuge. Kadosh berichtet, dass Hamas auf Grundlage von Fotos und Videos aus Stützpunkten, Grenzanlagen und Trainingslagern detaillierte Modelle von IDF-Positionen aufgebaut hat. Dazu gehörten unter anderem:

  • die Lage von Nebeneingängen und Hintertoren
  • der Standort von Überwachungskameras und Sensoren
  • Position und Reaktionswege von schnellen Eingreifkräften
  • die Lage von Waffenlagern und Munitionsdepots
  • die Anordnung von Gebäuden, Wachtürmen und Zäunen

Diese Informationen stammten nicht nur aus öffentlichen Profilen. Hamas setzte laut Bericht auch auf Fake-Accounts und fingierte Kommunikationskanäle. Dazu sollen unter anderem erfundene WhatsApp-Gruppen für angebliche Bewerber in Eliteeinheiten gehört haben. So konnte die Organisation Einblicke in Chats und Inhalte gewinnen, die nicht jedem offen zugänglich waren.

Mit all diesen Daten erstellte Hamas digitale Karten, 3D-Modelle und Simulationsumgebungen. Es sollen VR-Systeme eingesetzt worden sein, mit denen Kämpfer in Gaza virtuelle Versionen israelischer Stützpunkte betreten konnten. Ergänzend dazu wurden in der physischen Welt Nachbauten von Außenposten nahe der Gaza-Grenze errichtet, in denen Angriffe, Bewegungsrouten und Erstschläge geübt werden konnten.

Der Schock in Israel: „Sie kannten die Basis besser als wir“

Spätestens nach dem 7. Oktober wurde deutlich, wie weit diese Vorbereitung tatsächlich ging. In den Berichten wird ein Offizier der israelischen Luftwaffe zitiert, der nach der Sichtung beschlagnahmter Hamas-Unterlagen sagte, Hamas habe seine Basis auf dem Papier teilweise besser gekannt als er selbst, obwohl er dort jahrelang gedient habe.

Dieser Satz bringt die Dimension auf den Punkt. Es geht nicht um ein paar Leaks oder einzelne Sicherheitsfehler, sondern um ein strukturelles Problem: Ein Gegner hat mit Geduld, Systematik und digitaler Auswertung ein exaktes Lagebild von militärischen Strukturen aufgebaut, die eigentlich geschützt sein sollten.

Israels Sicherheitsapparate wussten nach eigenen Angaben, dass Hamas Informationen aus dem Netz sammelt. Die Existenz solcher Aktivitäten war also kein Geheimnis. Die Tragödie liegt eher darin, dass die Präzision, Konsequenz und Professionalität auf der Gegenseite unterschätzt wurde. Man rechnete damit, dass Hamas Daten sammelt, aber offenbar nicht damit, dass daraus über Jahre ein nahezu lückenloses Angriffsmodell entsteht.

Digitale Sorglosigkeit als Sicherheitsrisiko

Der Fall zeigt, wie gefährlich die gewohnte digitale Sorglosigkeit im Militärkontext werden kann. In vielen Armeen der Welt gibt es seit Jahren Warnungen vor Social-Media-Nutzung in Uniform, vor Fotos mit Geodaten und vor technischen Details im Netz. Immer wieder wurde international berichtet, wie Bewegungsprofile, Truppenstärken oder Standorte aus öffentlich zugänglichen Quellen rekonstruiert werden konnten.

Im israelischen Kontext haben mehrere Faktoren zusammengewirkt:

  • eine junge Armee mit intensiver Smartphone- und Social-Media-Nutzung
  • ein Gegner, der geduldig Daten sammelt und auswertet
  • eine Region, in der geografische Details und kleine Schwachstellen über Leben und Tod entscheiden

Wenn ein Soldat ein Selfie vor einem Tor macht, ist das für Freunde und Familie nur ein Bild. Für eine Terrororganisation ist es möglicherweise ein Puzzleteil, das genau verrät, wo sich ein verwundbarer Punkt befindet, wie ein Zaun aufgebaut ist oder wie breit ein Zugang ist.

Was sich ändern muss

Aus sicherheitspolitischer Sicht führt an mehreren Konsequenzen kein Weg vorbei. Erstens muss Informationssicherheit im digitalen Raum denselben Stellenwert bekommen wie physische Sicherheit. Vorschriften nützen wenig, wenn sie nicht konsequent kontrolliert und durchgesetzt werden. Wer bewaffnet eine Grenze schützt, sollte nicht parallel unbewusst diese Grenze online kartieren.

Zweitens muss der Umgang mit Social Media in Streitkräften grundlegend neu gedacht werden. Es reicht nicht, Verbote auszusprechen. Soldaten müssen verstehen, wie moderne Auswertung funktioniert, wie leicht sich Metadaten, Hintergründe, Reflexionen, Schatten und Muster analysieren lassen und warum „nur ein Bild“ oft mehr verrät als gedacht.

Drittens zeigt der Fall, dass Gegner wie Hamas längst nicht mehr nur mit einfachen Mitteln arbeiten. Die Kombination aus OSINT, Simulationstechnologie, VR-Training und physischen Nachbauten ist eine Form von hybrider Kriegführung, die sich nicht mehr hinter den Modellen klassischer Armeen verstecken muss. Wer das unterschätzt, läuft Gefahr, den nächsten Angriff wieder zu spät zu erkennen.

Der 7. Oktober war ein brutaler Terrorangriff auf israelische Zivilisten und Soldaten. Die digitale Vorbereitung zeigt, dass es sich nicht um eine chaotische Gewaltorgie ohne Plan handelte, sondern um einen gezielt vorbereiteten Schlag, der bewusst Schwachstellen im System ausnutzte. Gerade deshalb ist eine nüchterne Analyse dieser digitalen Dimension entscheidend, wenn Israel seine Sicherheitsarchitektur anpassen und künftige Angriffe verhindern will.


🟦 Kommentar

Was mir bei diesem Thema besonders wichtig ist: Der 7. Oktober war kein „Überfall aus dem Nichts“, kein „Zusammenbruch“ und schon gar kein „spontaner Ausbruch von Gewalt“. Hamas hat jahrelang darauf hingearbeitet – systematisch, geduldig, technisch versiert und mit einer Professionalität, die viele im Westen bis heute nicht verstehen wollen.

Social Media war dabei nicht nur ein Faktor – es war eines der zentralen Werkzeuge. Während israelische Soldaten ihren Alltag, ihre Ausrüstung und ihr Umfeld teilten, saß auf der anderen Seite eine Terrororganisation, die jedes Detail wie ein Puzzleteil einsortierte. Kein Bild war zu banal, kein Clip zu kurz, keine Szene zu unwichtig.

Am Ende stand ein erschreckend präzises Lagebild israelischer Stellungen, das es so niemals hätte geben dürfen. Und genau das zeigt, womit Israel es wirklich zu tun hat.

Israel kämpft nicht gegen „Armut“.
Israel kämpft nicht gegen „Frustration“.
Israel kämpft gegen eine hochorganisierte Terrorstruktur, die jede Schwäche nutzt und jede Offenheit ausbeutet.

Dass Hamas 3D-Modelle nachgebaut, VR-Simulationen genutzt und ganze IDF-Basen rekonstruiert hat, zeigt, wie weit dieser Hass geht – und wie modern seine Methoden sind. Das hat nichts mit „Widerstand“ zu tun. Das ist geplante, technisch vorbereitete Vernichtung.

Deshalb sollten alle, die schnell über Israels Sicherheitsmaßnahmen urteilen, erst einmal verstehen, wie professionell und langfristig Hamas arbeitet. Nicht Israel hat „überreagiert“. Die Welt hat unterschätzt, wie weit Terrororganisationen in ihrer Planung gehen. Hamas hat Social Media zur Waffe gemacht. Israel muss daraus lernen.

Aber die Verantwortung liegt bei denen, die aus einem harmlosen Selfie einen Angriff planen – nicht bei denen, die leben, dienen und ihr Land schützen wollen.


Quellen
Quelle: Angaben nach Berichten von Doron Kadosh und israelischen Medien.
➡️ @Doron_Kadosh
➡️ www.timesofisrael.com
➡️ www.palestinechronicle.com
➡️ www.vinnews.com
➡️ www.sadanews.ps
➡️ www.jfeed.com

Hinweis: Dies ist ein journalistisch-satirisches Angebot. Die Inhalte auf Der Spott 🕊️ sind durch Artikel 5 GG (Meinungsfreiheit und Kunstfreiheit) geschützt.
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