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Überflutetes Zeltlager im Gaza Winter mit zerstörten Gebäuden, schlammigem Boden und dramatischem Licht nach einem Sturm.
„Das ist der erste des Tages.“

Gaza Winter: Wie Regen, Kälte und Zeltlager die humanitäre Krise verschärfen

Gaza Winter: Der erste schwere Regen zeigt, wie zerstörte Infrastruktur, Zeltlager und fehlender Wiederaufbau den Alltag der Menschen im Gazastreifen prägen.

Wenn der Winter über Ruinen fällt

Der erste Regen kam nicht als Segen, sondern wie ein Schlag ins Gesicht. Während anderswo der November etwas Frische bringt, bedeutet er im Gazastreifen vor allem eines: Kälte, Nässe und Angst. Ein ganzes Land lebt noch immer zwischen Trümmern, provisorischen Zelten und matschigen Böden, die binnen Minuten unter Wasser stehen. Der Krieg ist vorbei, doch ein Ende fühlt sich das hier nicht an.

Monatelang suchten Menschen im Nasser Hospital in Khan Younis Zuflucht vor Raketen. Jetzt kommen sie zurück, aber aus einem anderen Grund. Nicht wegen Explosionen, sondern wegen Regen. Der Himmel wird zum neuen Feind, weil er Zeltdächer durchweicht und Menschen buchstäblich obdachlos macht. Ein Arzt berichtet, wie Familien nachts in Panik ins Krankenhaus rennen, wenn der Wind ihre Zelte davonträgt. Statt Kriegsverletzungen behandelt er heute Grippe, Unterkühlung und Lungenentzündungen.

Die Infrastruktur im Gazastreifen war schon in Friedenszeiten schwach. Jetzt, nach der vollständigen Zerstörung ganzer Stadtviertel, ist sie kaum noch existent. Drainagekanäle fehlen, Straßen sind Schlammfelder, tausende Zelte stehen in Senken, die sich bei Regen in kleine Seen verwandeln. OCHA spricht von rund 13.000 betroffenen Haushalten allein nach dem ersten Sturm. Bilder zeigen Kinder, die mit nassen Füßen durch überflutete Lager laufen, während ihre Familien versuchen, klitschnasse Matratzen zu retten.

Viele Bewohner erzählen Geschichten, die einem den Atem stocken lassen. Da ist etwa Nura, die morgens feststellt, dass ihre Kleidung, Decken und Matratzen durchnässt sind. Da ist Mohammed aus Khan Younis, der mit Frau und fünf Kindern in einem Zelt zwischen Gräbern lebt. Der Wind pfeift durch jede Naht, die Kälte kriecht nachts in die Knochen. „Der Winter wird sehr schwer“, sagt er. Und das ist wohl untertrieben.

Währenddessen versuchen Hilfsorganisationen, irgendetwas aufzubauen, das mehr ist als eine dünne Plane. Rund 1,5 Millionen Menschen leben derzeit in improvisierten Zelten. Der Bedarf ist gigantisch, die Realität ernüchternd. Von über 50.000 Zelten, die seit September geliefert wurden, sind nur etwa 14.000 tatsächlich verteilt worden. Tausende wurden gestohlen, andere liegen in Lagern und warten auf Verteilung, weil Genehmigungen fehlen oder Wege unsicher sind.

Die Lage ist paradox. Israel lässt Hilfsgüter rein, aber längst nicht alles, was beantragt wird. Zeltstangen, Baumaterialien, Spielsachen oder sogar Biskuits werden abgelehnt, weil sie nicht auf der Liste der erlaubten Waren stehen. Das soll Sicherheit gewährleisten, verlangsamt aber im Winter eine ohnehin fragile Versorgung. Hilfsorganisationen sprechen von täglich abgelehnten Anträgen. Gleichzeitig betont CENTCOM, dass in einigen Tagen bis zu 800 Lastwagen Gaza erreichten. Hamas wiederum behauptet, es seien deutlich weniger.

Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen, und sie ist ernüchternd genug: Selbst wenn jeden Tag tausend Lastwagen rollen würden, ändert das nichts an der Tatsache, dass rund 92 Prozent aller Wohngebäude beschädigt oder zerstört sind. Zelthilfe bekämpft nur die Symptome, nicht die Ursache. Regen prallt nicht an politischen Debatten ab. Er sickert durch jeden Riss.

Humanitäre Mitarbeiter sagen klar, was jetzt nötig wäre. Nicht mehr Plastikplanen, sondern Bagger, Betonmischer, Ersatzteile, schwere Maschinen, Pumpen. Alles, was man braucht, um ein Land wieder wetterfest zu machen. Alles, was fehlt. Gaza hat momentan nicht einmal die Ausrüstung, um Regenwasser abzuleiten. Von Wiederaufbau ganz zu schweigen.

Der Winter zeigt in diesen Wochen nicht nur meteorologisch seine Härte, sondern macht vor allem eines sichtbar: Die Zeit läuft. Für Familien, die im Regen schlafen müssen. Für Kinder, die krank werden, weil ihr Zelt dem Wind nicht standhält. Für Alte und Menschen mit Behinderung, die keine Chance haben, sich selbst zu helfen. Und für ein Gebiet, das dringend mehr braucht als das, was gerade möglich ist.

Der Krieg hat vieles zerstört. Der Winter setzt dem Ganzen nun einen Rahmen aus Kälte, Wasser und Ohnmacht. Was bleibt, ist die Hoffnung, dass bald mehr kommt als Planen, Decken und Nothilfe. Denn ein Zelt ist kein Zuhause und ein provisorisches Lager kein Ort, an dem ein Mensch den Winter überstehen sollte.


🔵 Kommentar

Gaza im Winter – und reichlich Plastikpolitik ❄️

Der Winter ist da und Gaza steht knöcheltief im Wasser. Kein Wunder, wenn man Städte erst bombardieren lässt, dann die Ruinen zu Zeltplätzen erklärt und anschließend so tut, als liege das Problem ausschließlich an zu wenig Plastikplanen. Das klingt hart, aber genau in dieses Bild schlittern wir gerade hinein.

Die Times of Israel beschreibt ziemlich nüchtern, was jetzt passiert: Regen. Wind. Schlamm. Und rund 1,5 Millionen Menschen, die in Zelten leben. Zelte, die einem Mittelmeersturm so viel entgegensetzen wie nasses Klopapier.

Ärzte berichten von steigenden Krankenzahlen, Kinder stehen im Wasser, Familien schlafen in Gräbern, weil der Friedhof wenigstens etwas erhöht liegt. Das alles ist Realität, nicht Propaganda.

Ja, humanitäre Organisationen schieben Hilfslieferungen rein.
Ja, Israel lässt deutlich mehr Lastwagen durch als früher.
Ja, Hamas verkauft Zelte, klaut Zelte, beschlagnahmt Zelte und blockiert Hilfsgüter, wenn die falsche Organisation sie liefert.

Und genau da liegt der Kern: Es fehlen nicht Zelte, es fehlt ein Staat, der sein Volk schützt.

Wer seit Jahren Milliarden in Tunnel statt in Infrastruktur steckt, kann sich nicht hinstellen und behaupten, der Winter sei „unerwartet“. Gaza ertrinkt nicht nur im Regen, sondern in Jahrzehnten politischem Totalversagen – und das Wetter ist lediglich der gnadenlose Spiegel.

Währenddessen streiten sich UN-Organisationen, Israel und die Hamas darüber, wer wie viele Lastwagen zählt. 800 laut CENTCOM, 145 laut Hamas, 750 laut UNOPS. Wenn drei Zahlen auftauchen, ist mindestens eine gelogen. Man darf raten, welche.

Und mittendrin stehen die Menschen, die – wie immer – am wenigsten dafür können.

Der Winter bringt keine neuen Wahrheiten. Er legt nur offen, was vorher schon kaputt war.
Ohne Wiederaufbau, ohne funktionierende Verwaltung und ohne ehrliche Verantwortungsübernahme wird jeder Regen zur Katastrophe. Nicht wegen Israel, nicht wegen Mangos, nicht wegen Spielzeugimportverbot, sondern weil Gaza seit Jahrzehnten ohne echte Zukunft verwaltet wird.

MikhaElTzaDiK würde sagen: Regen kann man nicht stoppen. Aber man kann damit aufhören, den Leuten einzureden, dass ein Tunnelnetz ein Ersatz für ein Land ist. 😉

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🐦 „Weiterzwitschern, bitte!“

„Wenn du dachtest, das war schon alles … haha, nein. Der Irrsinn hat Nachschub.“