Schlagwort: transjordanien 1922

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Historische Karte Mandat Palästina - Kontext der Debatte ‚Hat Israel Land gestohlen?‘ - dokumentarischer Stil
„Das ist der erste des Tages.“

Israel & Palästina: Hat Israel wirklich Land gestohlen? Die historische Faktenanalyse

𝐇𝐚𝐭 𝐈𝐬𝐫𝐚𝐞𝐥 𝐝𝐚𝐬 𝐋𝐚𝐧𝐝 𝐝𝐞𝐫 𝐏𝐚𝐥𝐚̈𝐬𝐭𝐢𝐧𝐞𝐧𝐬𝐞𝐫 „𝐠𝐞𝐬𝐭𝐨𝐡𝐥𝐞𝐧“?

Die Frage, ob Israel Land gestohlen hat, ist eines der zentralen politischen Narrative im Nahostkonflikt und prägt bis heute viele Debatten.

𝐄𝐢𝐧𝐞 𝐡𝐢𝐬𝐭𝐨𝐫𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐄𝐢𝐧𝐨𝐫𝐝𝐧𝐮𝐧𝐠 – anstelle von Propaganda.

Die Behauptung, Israel habe „das Land der Palästinenser gestohlen“, ist eine der bekanntesten Parolen im Nahostkonflikt. Sie klingt hart, wirkt moralisch eindeutig und lässt jeden Widerspruch sofort verdächtig erscheinen. Doch historisch betrachtet ist dieser Satz zu einfach, zu flach und zu verzerrt, um der Realität gerecht zu werden. Die Geschichte dieses Landes ist älter, komplexer und facettenreicher, als es ein Schlagwort jemals abbilden könnte.

Um die Frage seriös zu beantworten, lohnt sich ein Blick in mehrere Zeitabschnitte, denn das Land wurde nicht einheitlich „genommen“, sondern in verschiedenen Phasen ganz unterschiedlich erworben, erkämpft oder schlicht in Kriegen verloren. Ob Israel Land gestohlen hat, lässt sich nur beantworten, wenn man die historischen Phasen einzeln betrachtet. Viele Jahre lang wurde darüber gestritten, ob Israel Land gestohlen hat oder ob die territorialen Veränderungen aus Kriegen, Diplomatie und historischen Umständen entstanden sind.


𝐕𝐨𝐫 𝟏𝟗𝟒𝟖: 𝐋𝐞𝐠𝐚𝐥𝐞 𝐊𝐚̈𝐮𝐟𝐞 𝐬𝐭𝐚𝐭𝐭 „𝐋𝐚𝐧𝐝𝐫𝐚𝐮𝐛“

Bis zur Staatsgründung 1948 besaßen Juden in Palästina etwa 6 bis 7 Prozent der gesamten Fläche. Das klingt wenig, war aber das Ergebnis von Jahrzehnten systematischer, teils extrem teurer Landkäufe. Der britische Survey of Palestine (1946) beziffert jüdisches Eigentum auf rund 1.850.000 Dunam, also etwa 7 Prozent.

Diese Flächen wurden legal erworben. Verkäufer waren selten Bauern, sondern vor allem arabische Großgrundbesitzer, die oft in Beirut oder Damaskus lebten und ihre Ländereien nie selbst bewirtschafteten. Die Bauern vor Ort – die Fellachen – hatten nach osmanischem Recht meist nur Nutzungsrechte, aber kein Eigentum.

Wichtig:
✔ Die Käufe waren rechtlich gültig.
✔ Pächter wurden häufig entschädigt.
✔ Manchmal kam es zu ungerechten Räumungen, aber nicht zu illegalen Annexionen.

Das Ganze war sozial hart, aber kein Diebstahl im strafrechtlichen oder historischen Sinn, sondern Eigentumserwerb durch Kauf.


𝐃𝐞𝐫 𝐔𝐍-𝐓𝐞𝐢𝐥𝐮𝐧𝐠𝐬𝐩𝐥𝐚𝐧 𝟏𝟗𝟒𝟕: 𝐃𝐢𝐞 𝐖𝐞𝐥𝐭𝐠𝐞𝐦𝐞𝐢𝐧𝐬𝐜𝐡𝐚𝐟𝐭 𝐭𝐞𝐢𝐥𝐭 𝐝𝐚𝐬 𝐋𝐚𝐧𝐝

Am 29. November 1947 stimmte die UN mit Resolution 181 für die Teilung in einen jüdischen und einen arabischen Staat. Der jüdische Staat sollte etwa 56 Prozent des Gebiets erhalten, obwohl Juden nur 6 bis 7 Prozent besaßen.

Warum so viel?
Weil der jüdische Staat vor allem die Negev-Wüste bekam. Große, dünn besiedelte Flächen, aber wenig fruchtbare Gebiete.

Die jüdische Führung akzeptierte den Plan.
Die arabische Seite lehnte geschlossen ab und kündigte an, ihn mit Gewalt zu verhindern.

Ein zentraler Punkt: Hätte die arabische Seite den Plan akzeptiert, wären heute zwei Staaten Realität. Ob Israel Land gestohlen hat, lässt sich nur beantworten, wenn man die historischen Phasen einzeln betrachtet.


Der UN-Teilungsplan 1947: Die Weltgemeinschaft teilt das verbliebene Mandatsgebiet im Kontext der früheren Abtrennung Transjordaniens

Um die scheinbare Ungleichheit der Flächenverteilung im UN-Teilungsplan wirklich zu verstehen, muss man zwingend den historischen Vorlauf mit einbeziehen, der in der öffentlichen Debatte fast immer unterschlagen wird. Das britische Mandat Palästina von 1922 umfasste ursprünglich das gesamte Gebiet westlich und östlich des Jordanflusses, insgesamt etwa 118.000 bis 120.000 km². Bereits 1921/22 trennte Großbritannien jedoch auf Druck der Haschemiten und zur Belohnung für Abdullah ibn Husain rund 77 % dieses Mandatsgebietes ab und schuf daraus das Emirat Transjordanien. Dieses Gebiet östlich des Jordan wurde ausdrücklich von den Bestimmungen der Balfour-Deklaration und den Artikeln des Mandats ausgenommen, die eine jüdische nationale Heimstätte vorsahen.

Map of the partition of Trans Jordan 640x400 1
The Blogs: The Palestinians Claim Borders Created by Europeans | timesofisrael.com

1946 wurde Transjordanien unabhängig und zum Haschemitischen Königreich Jordanien. Damit existierte bereits seit einem Vierteljahrhundert ein arabischer Staat auf mehr als drei Vierteln des ursprünglichen Mandatsgebiets Palästina, und zwar ein Staat, dessen Bevölkerung nahezu vollständig arabisch-muslimisch war und in dem Juden weder siedeln noch Land kaufen durften.

Erst das verbleibende Restgebiet westlich des Jordan, etwa 26.000 bis 27.000 km², also nur 23 % des ursprünglichen Mandats, wurde 1947 von der UN-Generalversammlung zur Teilung vorgeschlagen. Von diesen 23 % sollten nun:

56 % (ca. 14.500–15.000 km²) an den jüdischen Staat gehen,
43 % (ca. 11.500 km²) an den arabischen Staat,
ca. 1 % (Jerusalem/Bethlehem) unter internationales Regime fallen.

Der jüdische Staat erhielt damit insgesamt nur etwa 12–13 % des ursprünglichen Mandats Palästina von 1922- nicht 56 % von „Palästina“, wie es heute oft behauptet wird.

Warum trotzdem 56 % des Westjordanlandes?
Der größte Einzelblock war die Negev-Wüste südlich von Beersheba, mehr als die Hälfte des jüdischen Anteils. Diese Region war extrem dünn besiedelt: 1946 lebten dort nur etwa 60.000 bis 70.000 arabische Beduinen und knapp 1.000 Juden auf einer Fläche größer als Belgien. Die Bevölkerungsdichte lag bei unter 3 Personen pro km². Fruchtbares Land erhielt dagegen der arabische Staat deutlich mehr, darunter fast das gesamte Westjordanland, den größten Teil Galiläas, den Gazastreifen und die Küstenebenen.

PalestineAndTransjordan.svg
PalestineAndTransjordan.svg – Wikimedia Commons

Die UN-Sonderkommission UNSCOP begründete diese Aufteilung damit, dass der jüdische Staat sonst keine realen Entwicklungsmöglichkeiten hätte, etwa Zugang zum Roten Meer oder Raum für die erwarteten jüdischen Flüchtlinge aus Europa und arabischen Ländern. Selbst dann hätte der jüdische Staat eine große arabische Minderheit von etwa 45 %, während der arabische Staat nahezu judenfrei gewesen wäre. Der oft wiederholte Vorwurf, Israel habe Land gestohlen, verschweigt zentrale Fakten der Jahre 1922, 1947, 1948 und 1967.

Die Vorgeschichte: Peel-Kommission 1937
Bereits die Peel-Kommission schlug 1937 eine Teilung vor und wies dem jüdischen Staat nur etwa 20 % des verbleibenden Westpalästinas zu. Die zionistische Führung akzeptierte das Prinzip der Teilung trotz minimaler Fläche. Die arabische Seite unter Mufti Amin al-Husseini lehnte kategorisch ab und forderte das gesamte Gebiet.

Die Abstimmung und die Reaktionen
Am 29. November 1947 wurde Resolution 181 mit 33 Ja-Stimmen, 13 Nein und 10 Enthaltungen angenommen. Die jüdische Agentur akzeptierte den Plan, obwohl er territoriale Nachteile und eine große arabische Minderheit beinhaltete. Die Arabische Liga und die palästinensische Führung lehnten ihn dagegen vollständig ab. Azzam Pascha erklärte: „Wir werden den jüdischen Staat mit Gewalt verhindern.“ Der Mufti al-Husseini drohte: „Wir werden das Land in Blut tränken.“ Ab dem 30. November begannen arabische Milizen Angriffe auf jüdische Ziele – der Bürgerkrieg begann.

Jordanien/Transjordanien im Krieg 1948
Transjordanien war der einzige arabische Staat, der den Plan nicht vollständig öffentlich ablehnte. König Abdullah führte geheime Gespräche mit Golda Meir und signalisierte Zustimmung, sofern er das arabische Gebiet westlich des Jordan erhalten würde. Die Arabische Liga zwang ihn jedoch in den Krieg.

1948 besetzte die jordanische Arabische Legion das Westjordanland und Ostjerusalem. 1950 annektierte Jordanien dieses Gebiet, anerkannt nur von Großbritannien und Pakistan. Jordanien gewährte den palästinensischen Arabern im Westjordanland die jordanische Staatsbürgerschaft.

Das bedeutet: Nicht Israel verhinderte den arabischen Staat von 1947, sondern Jordanien. Hätten die arabischen Staaten den Plan akzeptiert, hätte es seit 1948 einen palästinensischen Staat auf 43 % des Westmandats gegeben.

Fazit dieses Abschnitts
Die oft zitierte Behauptung, Juden hätten „56 % von Palästina erhalten, obwohl sie nur 7 % besaßen“, ignoriert bewusst die Tatsache, dass bereits 77 % des Mandatsgebiets zuvor zu Transjordanien wurden. Im Kontext des gesamten Mandatsgebiets erhielten die Juden weniger als 13 %, während 77 % an einen arabischen Staat gingen.

UNSCOP und die Generalversammlung versuchten 1947 eine Lösung, die beiden Völkern einen Staat gab. Die jüdische Seite akzeptierte den Kompromiss. Die arabische Seite lehnte ab und entschied sich für den Krieg, mit dem Ergebnis, dass das vorgesehene arabische Staatsgebiet anschließend 22 Jahre lang von Jordanien und Ägypten besetzt wurde.


𝐃𝐞𝐫 𝐊𝐫𝐢𝐞𝐠 𝟏𝟗𝟒𝟖: 𝐈𝐬𝐫𝐚𝐞𝐥 𝐞𝐫𝐨𝐛𝐞𝐫𝐭 𝐋𝐚𝐧𝐝 – 𝐚𝐛𝐞𝐫 𝐧𝐚𝐜𝐡 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐦 𝐀𝐧𝐠𝐫𝐢𝐟𝐟

Am 14. Mai 1948 erklärte David Ben-Gurion die Unabhängigkeit Israels. Einen Tag später griffen fünf arabische Armeen an. Ziel: den jüdischen Staat verhindern.

Israel gewann diesen Krieg und kontrollierte am Ende 78 Prozent des Mandatsgebiets.

Das zusätzliche Gebiet war also nicht Ergebnis eines Angriffskrieges, sondern Ergebnis eines Verteidigungskrieges gegen eine Koalition arabischer Staaten.

Völkerrechtlich relevant: Territoriale Veränderungen infolge eines Verteidigungskrieges gelten nicht als illegitim.

Parallel dazu besetzte:
• Jordanien das Westjordanland und Ostjerusalem
• Ägypten den Gazastreifen

Diese beiden Besetzungen werden bis heute selten thematisiert, waren aber ebenso Teil des Konflikts.


𝐃𝐢𝐞 𝐍𝐚𝐤𝐛𝐚: 𝐅𝐥𝐮𝐜𝐡𝐭 𝐮𝐧𝐝 𝐕𝐞𝐫𝐭𝐫𝐞𝐢𝐛𝐮𝐧𝐠 – 𝐞𝐢𝐧e 𝐫𝐞𝐚𝐥𝐞 𝐓𝐫𝐚𝐠ö𝐝𝐢e

Rund 700.000 bis 750.000 Palästinenser verloren im Krieg von 1948 ihre Heimat. Ein Teil floh aus Angst vor den Kämpfen. Andere folgten Aufrufen arabischer Führer, die damals versprachen, man könne nach einem schnellen Sieg über die Juden zurückkehren. Und ja, es gab auch Fälle, in denen palästinensische Dörfer gezielt vertrieben wurden. Die Zahl ist gewaltig, das menschliche Leid enorm.

Über 500 Dörfer wurden entvölkert oder zerstört. Familien verloren nicht nur Häuser, sondern ganze Lebenswelten. Die Nakba war eine Tragödie, eine historische Zäsur, deren Schmerz in vielen palästinensischen Familien bis heute weitergegeben wird.

Israel verabschiedete später das Gesetz über das Eigentum Abwesender, das unbewohntes oder verlassenes Land neu zuwies. Dieses Gesetz war Teil der juristischen und politischen Folgen eines Krieges, in dem beide Seiten schwer getroffen wurden.

Aber entscheidend ist: Die Nakba war kein vorbereiteter „Landraub“, sondern die Folge eines harten, existenziellen Krieges, der von allen beteiligten Parteien geführt wurde. Ein Kriegsereignis, kein Masterplan zur Auslöschung eines Volkes, wie es heute oft behauptet wird.

Was dabei nahezu immer ausgeblendet wird: Parallel flohen rund 900.000 Juden aus arabischen Ländern. Viele dieser Menschen wurden bedroht, entrechtet, ihrer Staatsbürgerschaft beraubt, enteignet, teilweise Opfer von Pogromen und Massakern. Sie verloren ihr gesamtes Eigentum und mussten in kürzester Zeit alles zurücklassen. Anders als die palästinensischen Flüchtlinge erhielten sie nie Entschädigungen oder internationale Aufmerksamkeit, obwohl ihre Zahl sogar größer war.

Diese jüdische Fluchtwelle war genauso real und genauso tragisch wie die Nakba. Sie ist Teil derselben geschichtlichen Erschütterung – nur wird sie bis heute weitgehend verschwiegen.

Unterm Strich bleibt: Beide Seiten haben Leid erlebt, beide Seiten haben Menschen verloren, beide Seiten haben Heimat eingebüßt.

Die historische Realität ist komplexer als jedes einfache Schwarz-Weiß-Narrativ.


𝐍𝐚𝐜𝐡 𝟏𝟗𝟔𝟕: 𝐇𝐢𝐞𝐫 𝐛𝐞𝐠𝐢𝐧𝐧𝐭 𝐝𝐞𝐫 𝐤𝐨𝐧𝐭𝐫𝐨𝐯𝐞𝐫𝐬𝐞 𝐓𝐞𝐢𝐥

Im Sechstagekrieg 1967 eroberte Israel erneut in einem Verteidigungskrieg das Westjordanland, Ostjerusalem, Gaza, die Golanhöhen und den Sinai.

Seitdem entstanden im Westjordanland über 700.000 israelische Siedler (Stand 2025). Viele Siedlungen stehen auf Land, das Arabern gehört oder als Staatsland deklariert wurde.

INTERACTIVE A simple guide to the occupied West Bank 1726466633
Ten maps to understand the occupied West Bank | Israel-Palestine | aljazeera.com

Dieser Teil ist klar: Hier sprechen selbst viele israelische Juristen von einer völkerrechtswidrigen Landnahme.

Die Mehrheit der Staaten sieht die Siedlungen als illegal an.
Israel widerspricht – aber auch frühere israelische Regierungen sahen manche Siedlungen kritisch.

Das ist der einzige Abschnitt, in dem man den Begriff „Landnahme“ oder „Aneignung“ sachlich verwenden kann.


𝐖𝐚𝐬 𝐛𝐥𝐞𝐢𝐛𝐭 𝐚𝐥𝐬 𝐆𝐞𝐬𝐚𝐦𝐭𝐛𝐢𝐥𝐝?

Die Aussage „Israel hat das Land der Palästinenser gestohlen“ ist historisch falsch, aber enthält ein Körnchen Wahrheit.

Vor 1948: Land wurde legal gekauft.
1948: Israel gewann Territorium in einem Verteidigungskrieg.
Nakba: Ein menschliches Drama, aber keine geplante „Kolonialstrategie“.
Seit 1967: Es gibt problematische, teils völkerrechtswidrige Siedlungs- und Enteignungspraktiken.

Gleichzeitig ignorieren einfache Parolen diese Fakten:

• die wiederholten Ablehnungen arabischer Führungen von Teilungs- und Friedensplänen
• die Rolle der arabischen Staaten 1948
• die Tatsache, dass Juden historisch seit Jahrtausenden im Land lebten
• die parallele Vertreibung jüdischer Gemeinden aus arabischen Ländern


𝐄𝐢𝐧 𝐬𝐚𝐭𝐳𝐠𝐞𝐰𝐨𝐫𝐝𝐞𝐧𝐞𝐬 𝐃𝐢𝐥𝐞𝐦𝐦𝐚

Die Wahrheit ist nicht schwarz oder weiß. Sie ist grau, schmerzhaft und kompliziert.

Einfach zu behaupten, „Israel hat alles gestohlen“, ist historisch unhaltbar.
Ebenso falsch wäre es, zu sagen, alles sei rechtmäßig und gerecht verlaufen.

Ein ehrlicher Blick erkennt: Beide Völker haben legitime historische Bindungen, beide Seiten haben Leid erfahren, beide Geschichten verdienen Gehör.

Wer daraus einfache Parolen bastelt, ersetzt Geschichte durch Propaganda und verhindert jede Perspektive auf eine Lösung.


Quellen:

Hinweis: Dies ist ein journalistisch-satirisches Angebot. Die Inhalte auf Der Spott 🕊️ sind durch Artikel 5 GG (Meinungsfreiheit und Kunstfreiheit) geschützt.
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